CDU Wuppertal

PISA darf kein Weckruf ohne Folgen bleiben

Angesichts der jüngsten PISA-Ergebnisse fordert der CDU-Landtagskandidat Robert Gereci mehr Konsequenz in der Bildungspolitik. Die Ergebnisse machten erneut deutlich, dass Deutschland bei den Leistungen der 15-Jährigen vor großen Herausforderungen steht und zu viele Jugendliche grundlegende Kompetenzen nicht ausreichend beherrschen.

Dazu erklärt Robert Gereci:

„Wir dürfen jetzt nicht wieder nur erschrocken auf die Zahlen schauen und anschließend zur Tagesordnung übergehen. Wir brauchen verbindliche Sprach- und Entwicklungstests vor der Einschulung, gezielte Förderung bei festgestelltem Unterstützungsbedarf und mehr Personal für Kitas und Grundschulen. Schulen in schwierigen Lagen müssen zusätzliche Unterstützung erhalten. Gleichzeitig brauchen Lehrerinnen und Lehrer weniger Bürokratie und mehr Zeit für ihre eigentliche Aufgabe: guten Unterricht.“

Als Vater von drei schulpflichtigen Kindern kennt Gereci die Herausforderungen des Schulalltags auch aus eigener Erfahrung:

„Bildungspolitik ist für mich kein abstraktes Thema. Ich erlebe jeden Tag, was Schulen leisten, aber auch, wo Eltern, Kinder und Lehrkräfte an Grenzen stoßen. Gerade deshalb müssen wir früher ansetzen und dafür sorgen, dass Probleme nicht erst dann auffallen, wenn sich Lernrückstände bereits verfestigt haben.“

Bildung beginne dabei nicht erst mit dem ersten Schultag.

„Einem kleinen Kind vorzulesen, mit ihm zu sprechen, gemeinsam zu spielen oder nach draußen zu gehen, lässt sich durch kein Handy und keine App ersetzen. Wenn schon Kleinkinder sehr viel Zeit vor einem Bildschirm verbringen, darf uns nicht überraschen, wenn später Konzentration, Sprache und Lesefähigkeit leiden.“

Gereci warnt zugleich davor, die Verantwortung allein bei den Familien abzuladen:

„Viele Eltern stehen zwischen Beruf, Haushalt und Kinderbetreuung unter enormem Druck. Sie brauchen deshalb leicht zugängliche Beratung und Unterstützung. Aber wir müssen auch offen darüber sprechen, was Kinder für ein gutes Aufwachsen und für einen erfolgreichen Bildungsweg brauchen.“

Für Gereci ist klar: „Bildung entscheidet über Lebenschancen. Deshalb müssen wir früher fördern, Probleme schneller erkennen und dort gezielt unterstützen, wo die Herausforderungen am größten sind. Ein weiteres PISA-Ergebnis ohne konkrete Konsequenzen können wir uns nicht leisten.“