Kultur in den Zeiten von Corona

27.03.2020, 15:27 Uhr

Der CDU-Kreisvorsitzende und kulturpolitische Sprecher der CDU in Wuppertal, Dr. Rolf Köster, hat seinen Kolleginnen und Kollegen von SPD, Bündnis90/Die Grünen und FPD vorgeschlagen, die Kulturschaffenden anzuschreiben mit der Anregung, über eine Internetplattform kulturelle Ereignisse in die Wuppertaler Haushalte zu bringen.
 

„Das Coronavirus hat das gesellschaftliche Leben nahezu zum Erliegen gebracht. Es gilt ein weitgehendes Kontaktverbot, die üblichen Möglichkeiten stehen uns nicht zur Verfügung, durch Austausch und Dialog das Leben zu gestalten und zu bereichern. 
 
Diese furchtbaren Einschränkungen sind vielleicht aber auch Zeiten, in der besonders die Begegnung mit der Kultur Inspiration, Hoffnung und einfach Unterhaltung bieten kann. Es ist die Möglichkeit, sich näher mit den Produkten unserer fantastischen Wuppertaler Kulturszene zu befassen und sie kennenzulernen“, so Dr. Köster. 
 
„In Berlin gibt es z. B. eine Initiative, in der Museen jeden Tag ein Bild aus der Sammlung online vorstellen, es besprechen, in Zusammenhang stellen. Man könnte dem Beispiel folgend auch eine Arie, einen berühmten Monolog aus einem Schauspiel, vielleicht ein ganzes Konzert aus dem Repertoire unseres Orchesters, den Mitschnitt von Diskussionsveranstaltungen der freien Szene, Lesungen, Aufzeichnungen von den Veranstaltungen des reichhaltigen Else Lasker-Schüler Jahres, Darstellungen aus dem Pina Bausch Archiv und virtuelle Führungen online zeigen, um damit ein täglich wechselndes Kulturangebot online zu stellen. 
 
Dies ist erst ein Gedankenspiel, möglicherweise hat die Kulturszene auch bereits eigene Formate geplant und entwickelt. Diese Angebote gilt es dann aber zusammenzuführen. Vielleicht würde eine Webseite „Wuppertaler Kulturkalender“ den Wuppertalerinnen und Wuppertalern Freude an der Kultur, spannende Erlebnisse oder auch Zerstreuung bieten, um sie von den Beschwernissen, die unsere Zeit mit sich bringt, abzulenken“, so Dr. Köster abschließend.