Jürgen Hardt ist Bundestagsabgeordneter für den Bundestagswahlkreis 104 (Solingen / Remscheid / Wuppertal II).
Peter Hintze ist Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis 103 (Wuppertal I).
Peter Jung (CDU) ist Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal.

Integration

In Wuppertal leben Menschen aus 160 Nationen friedlich miteinander. Diese Vielfalt ist eine Bereicherung, aus der neue Zukunftschancen erwachsen. Sie stellt die Verwaltung und die Politik aber auch vor neue Anforderungen. Denn auch wenn die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund in Wuppertal nicht weiter zunehmen wird, so wächst doch ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung.

  • Die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Religionsgemeinschaften, Interessengruppen und Vereinen wollen wir weiter ausbauen.
  • Der Schlüssel für ein erfolgreiches Zusammenleben heißt Integration. Voraussetzung hierfür ist die Beherrschung der deutschen Sprache. Die CDU wird den Sprachunterricht für Migranten aller Alters- und Herkunftsgruppen weiter fördern.
  • Das vom Rat beschlossene Interkulturkonzept wird gemeinsam mit Migrantenvereinen und Selbsthilfeorganisationen umgesetzt. Angebote der Freien Wohlfahrtspflege (z.B. Begegnungszentrum Hünefeldstraße, Färberei Oberbarmen) werden weiterhin gefördert.
  • Die Akzeptanz der Werte- und Rechtsordnung unseres Staates ist Voraussetzung für Integration. Eine Zunahme der Beschäftigungsverhältnisse von Menschen mit Migrationshintergrund im Öffentlichen Dienst in allen Bereichen der Stadt ist ausdrücklich erwünscht.
  • Ausländische Gewerbetreibende sind eine wichtige Stütze der regionalen Wirtschaft. Wir unterstützen, dass sich diese Unternehmer stärker in die Kammerorganisationen einbringen.
  • Jeder Mensch hat das Recht zur freien Religionsausübung. Dieses Recht findet seine Grenzen nur in der Rechtsordnung. Als christliche Partei haben wir großen Respekt vor Menschen, die ihre Religion aktiv ausüben wollen. Deshalb können Kirchen und Religionsgemeinschaften ihre Stätten der Religionsausübung in unserer Stadt errichten.
  • Wir ermutigen Menschen nicht-christlicher Herkunft, sich der CDU anzuschließen, wenn sie das Grundsatzprogramm der CDU akzeptieren. Eine Politik auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes kann auch von Menschen akzeptiert werden, die nicht-christlichen Glaubens sind.
  • Wuppertal ist eine weltoffene und tolerante Stadt, deshalb wenden wir uns gegen jede Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Extremismus von Links und Rechts.