Jürgen Hardt ist Bundestagsabgeordneter für den Bundestagswahlkreis 103 (Solingen / Remscheid / Wuppertal II).
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Mittwoch, 17. Oktober 2018

Offener Brief an den OB Andreas Mucke

Ortsmitte- und Verkehrsplanung Cronenberg Lokalzeit Bergisch-Land vom 12.10.2018

    

 

Ortsmitte- und Verkehrsplanung Cronenberg

Lokalzeit Bergisch-Land vom 12.10.2018

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Mucke,

 

wie Ihnen bekannt ist, fordert die BV Cronenberg seit Jahren eine Planung für die Ortsmitte Cronenberg.

Es bestehen mehrere Beschlüsse der BV Cronenberg zu diesem Thema, der letzte aus dem Jan. 2018.

Bis zum heutigen Tag hat die Verwaltung keine dezidierte Stellungnahme zu dem Thema

gegenüber den politisch Verantwortlichen abgegeben.

 

Die seit Jahren diskutierte und in der Verwaltung begonnene, aber nicht beendete Planung

zur Denkmalbereichsatzung wird auch seit Jahren blockiert.

 

Umso größer war mein Erstaunen, als der Ressortleiter Bleck im Fernsehinterview mitteilte,

dass im November diesen Jahres durch die Verwaltung zu einem Bürgergespräch

in Cronenberg eingeladen werden würde.

Im gleichen Interview war Herr Bleck auch der Auffassung, dass es Cronenberg vergleichsweise gut geht.

Will man mit der Entwicklung Cronenbergs solange warten, bis schlechteste Voraussetzungen

gegeben sind?

Auch der Verweis auf das, durch die jetzige Landesregierung (CDU/FDP) aufgelegte

Förderprogramm kann hier für schnelle Hilfe nicht herangezogen werden,

da die Voraussetzung zur Förderung (förderfähige Planung etc.) z. Zt. nicht vorliegen.

 

Da die Bezirksvertreter meines Wissens bis jetzt nicht in dem von Herrn Bleck

angekündigten ressortübergreifenden Prozess eingebunden sind, gehe ich davon aus,

dass hier die Politik von der Verwaltung ignoriert wird.

In diesem Zusammenhang darf ich einmal freundlich darauf hinweisen,

dass die Verantwortung letztlich bei den gewählten Vertretern der Bürger liegt.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese Tatsache von einigen führenden

Mitgliedern der Verwaltung scheinbar ignoriert wird.

Insbesondere bei den Bürgern kann ein derartiges Verhalten zum allgemeinen

Politikverdruss beitragen. Wozu brauche ich Bezirksvertreter und Ratsmitglieder,

wenn die Verwaltung vieles in eigener Machtvollkommenheit durchführt,

ohne zumindest die Kommunikation zu suchen.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, ich bitte Sie, dafür Sorge zu tragen,

dass der politische Wille zeitnah von der Verwaltung zur Kenntnis genommen wird

und zur besseren Kommunikation zum Wohle der Bürger führt.

 

In der Hoffnung keine Fehlbitte getan zu haben,

 

mit freundlichen Grüßen


Michael-G. von Wenczowsky