Jürgen Hardt ist Bundestagsabgeordneter für den Bundestagswahlkreis 103 (Solingen / Remscheid / Wuppertal II).
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Dienstag, 17. April 2018

Jürgen Hardt MdB zur Ausdünnung des Stundentakts der ICE-Verbindung Wuppertal-Berlin

Zu Meldungen über eine mögliche Ausdünnung des Stundentakts der ICE-Verbindung Wuppertal-Berlin erklärt der Bundestagsabgeordnete für Solingen, Remscheid und Wuppertal II, Jürgen Hardt (CDU):

Foto: Katja-Julia Fischer

„Ich hätte gerne direkt von der Bahn erfahren, dass es Überlegungen über eine Veränderung der ICE-Taktung ab 2021 gibt. Die Deutsche Bahn sollte ihre Überlegungen transparenter machen und so Gerüchten vorbeugen.

 

Aus einem Gespräch mit der Konzernrepräsentanz der Deutschen Bahn für Nordrhein-Westfalen habe ich erfahren, dass es tatsächlich den Plan gibt, einen Sprinter von Berlin nach Köln neu einzurichten. Ich finde es gut, dass damit die Fahrzeit weiter verkürzt wird. Ob dies auch Auswirkungen für die Anbindung Wuppertals hat, steht aber noch lange nicht fest.

 

Meine Forderung, dass wir Abgeordnete und Städte bei allen künftigen Planungen, die Wuppertal und unsere Region betreffen, einbezogen werden, ist bei der Bahn angekommen. Ich erwarte regelmäßige Informationen und werde mich vehement für eine Beibehaltung des bisherigen Takts einsetzen.“

 

 

Zur Info:

 

Aktueller Sachstand der Deutschen Bahn

 

Die Achse NRW - Hannover - Berlin hat für die DB Fernverkehr AG  einen sehr hohen Stellenwert. Perspektivisch soll das Angebot auf eine Frequenz von 4 ICE-Zügen in 2 Stunden weiter ausgeweitet werden. Da die heute auf dieser Linie verkehrenden ICE 2-Fahrzeuge etwa Mitte der 20er Jahre abgelöst werden, prüfen wir derzeit verschiedene Konzepte für die mittel- und langfristige Bedienung ab 2021. Insgesamt ist es unser Ziel, ein möglichst attraktives Gesamtangebot zu entwickeln, das zusätzliche Kapazitäten an der richtigen Stelle schafft und eine nachfragegerechte Verteilung der schnellen Metropolenverbindungen an Ruhr und Wupper beinhaltet. Dabei ist uns auch die Abstimmung mit den Landesverkehrsministerien und den für den Regionalverkehr zuständigen Aufgabenträgern besonders wichtig, um so bestmöglich verzahnte und auf einander abgestimmte Mobilitätsangebote auf der Schiene zu schaffen. Hierbei geht es auch in Nordrhein-Westfalen um Verkehrsangebote, die sich gegenseitig ergänzen und wechselseitig stärken und so für Wachstum im Gesamtsystem Schiene sorgen.


Da sämtliche Ideen und Konzepte aktuell entwickelt und auf Umsetzung geprüft werden müssen, bitten wir um Verständnis, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine konkreten Linienkonzepte veröffentlichen oder kommentieren können.