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Dienstag, 24. März 2020

Die Mittelstandsunion rät zu Telefonbestellungen bei Einzelhandel und Betrieben in Wuppertal

Der lokale Einzelhandel und viele Handwerksbetriebe in Wuppertal müssen nach Einschätzung des Vorsitzenden der Mittelstandsunion Wuppertal (MIT), Michael-G. von Wenczowsky, erhebliche Opfer bringen, um die Corona-Krise zu meistern.

Der lokale Einzelhandel und viele Handwerksbetriebe in Wuppertal müssen nach Einschätzung des Vorsitzenden der Mittelstandsunion Wuppertal (MIT), Michael-G. von Wenczowsky, erhebliche Opfer bringen, um die Corona-Krise zu meistern. „Wenn diese Geschäfte jetzt geschlossen sind, dann sollten die Kunden ihr Herz für diese kleinen und mittleren Gewerbetreibenden öffnen und wenn immer möglich telefonisch beim lokalen Einzelhandel Bestellungen aufgeben, um diesen Betrieben das Überleben zu ermöglichen.“

 

Nach Einschätzung des MIT-Vorsitzenden sind die meisten Einzelhändler gerne bereit, telefonische Bestellungen auszuliefern. Mit diesem Service sei der lokale Einzelhandel durchaus in der Lage, mit den großen globalen Anbietern zu konkurrieren. Gerade jetzt benötigten alle kleinen Läden und Einzelhändler Unterstützung.

 

Wenn die internationalen Internethändler durch die Corona-Krise aktuell ihren Marktanteil weiter ausweiteten, dann würden viele kleine Geschäfte nicht Opfer des Virus, sondern seiner Begleitumstände. Ob es ihnen nach dem Ende der Pandemie gelingen werde, verlorenes Terrain zurückzugewinnen, sei zudem fraglich.

 

„Wir müssen trotz aller Einschränkungen zusehen, dass die Wirtschaft in diesem Land am Laufen bleibt, um die kleinen sozialen und kommunikativen Plattformen am Leben zu erhalten“, so von Wenczowsky.

 

Keinesfalls sollt man sich Panik oder Angstpsychosen hingeben. Zwar gebe es ein paar Einschränkungen, die aber im Interesse von erkrankten Menschen hinzunehmen seien, damit Betroffenen die bestmögliche Gesundheitsfürsorge zuteile werden kann. „Ich glaube nach Corona wird einiges in diesem Land auf den Prüfstand gestellt werden müssen, und das ist auch gut so“, meint von Wenczowsky abschließend.

 

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) – vormals Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU – ist mit rund 25.000 Mitgliedern der größte parteipolitische Wirtschaftsverband in Deutschland. Die MIT setzt sich für die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft und für mehr wirtschaftliche Vernunft in der Politik ein.