Jürgen Hardt ist Bundestagsabgeordneter für den Bundestagswahlkreis 104 (Solingen / Remscheid / Wuppertal II).
Peter Hintze ist Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis 103 (Wuppertal I).
Peter Jung (CDU) ist Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal.
Montag, 29. März 2010

Jürgen Hardt, MdB (CDU) zum Spitzengespräch zur Müngstener Brücke

Personenverkehr dauerhaft gesichert– aktuelle Brückenlager-Probleme werden gelöst – Zukunft des Güterschwerverkehrs hängt von statischer Neuberechnung ab

In einem Informationsgespräch heute in Düsseldorf informierte der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Nordrhein-Westfalen, Reiner Latsch, über Gegenwart und Zukunft der Müngstener Brücke.

In dem Gespräch, an dem neben dem Bundestagabgeordneten für Remscheid, Solingen und Wuppertal II, Jürgen Hardt (CDU), auch die Oberbürgermeisterin von Remscheid, Beate Wilding, sowie der Solinger Erste Beigeordnete Hartmut Hoferichter und Thomas Wängler von der IHK teilnahmen, wurde deutlich, dass der Personenverkehr über die Müngstener Brücke weder jetzt noch in Zukunft in Frage steht.

Die aktuellen Einschränkungen für den Güterverkehr haben ihre Ursache in akuten Lagerverschleiß. Die Deutsche Bahn arbeitet mit Hochdruck an der Erneuerung der Lager. Der Gütertransport, der sonst über die Müngstener Brücke erfolgen würde, wird derzeit über Solingen bzw. Wuppertal umgeleitet. Mehrkosten für den Umweg entstehen für die Nutzer dadurch derzeit nicht.

Bezüglich der Nutzung durch historische Lokomotiven im Rahmen des Müngstener Brückenfestes im Oktober führt die deutsche Bahn zeitnah Gespräche mit den Veranstaltern. Möglicherweise gibt es einige Lokomotivtypen, die in diesem Jahr nicht dabei sein können.

Ob nach Reparatur der Lager der Güterverkehr wieder uneingeschränkt möglich sein wird, hängt auch von der statischen Neuberechnung der Brücke ab, die bis zum Herbst diesen Jahres abgeschlossen werden soll. Es bestehen aber gute Aussichten, dass nach Reparatur der Lager auch wieder schwerere Züge die Brücke dauerhaft nutzen können. Außerdem hat die Bahn zugesagt, dass das Brückenbauwerk Stück für Stück mit einem Farbanstrich konserviert wird. Damit könne, so die Bahn, die Brücke unbefristet erhalten werden.

Jürgen Hardt MdB nach dem Gespräch: „Ich habe den Eindruck, dass die Deutsche Bahn sich ihrer Verantwortung in hohem Maße bewusst ist. Es ist in dem Gespräch auch zugesagt worden, die politischen Vertreter der Region jeweils zeitnah über Erkenntnisse und Aktivitäten zu unterrichten.“