Jürgen Hardt ist Bundestagsabgeordneter für den Bundestagswahlkreis 103 (Solingen / Remscheid / Wuppertal II).
Die CDU Wuppertal bei Facebook...
Die CDU Wuppertal bei Facebook...
Datenschutz
Mittwoch, 06. März 2002

Zum SPD-Spendenskandal in Köln:

"Der aktuelle SPD-Spendenskandal in Köln macht klar, daß es mit der Doppelmoral in der SPD-Parteiführung Schluß sein muß." Darauf wies jetzt der Kreisvorsitzende der Wuppertaler CDU, Udo Hackländer, hin. Es sei unerträglich, wie bis heute "selbsternannte SPD-Großinquisitoren und Saubermänner", so z.B. Bundestagspräsident Thierse oder der SPD-Fraktionsvorsitzende Struck, bei anderen Parteispendenskandalen das große Wort führten und derzeit "offenbar keinen Aufklärungsdrang in ihrer eigenen Partei an den Tag legen".

Die Vorgänge in der Kölner SPD zeigten "überdeutlich", so Udo Hackländer, daß trotz einiger Spendenaffären in fast allen Parteien manche politisch Verantwortlichen "leider auch heute noch nicht der Versuchung des großen Spendengeldes" widerstehen könnten. Ein Gutes hätten diese neuen "Kölner Erfahrungen". Das Aufdecken solcher illegaler Spendenpraktiken beweise, wie funktionsfähig und letztlich stabil unsere freiheitliche Demokratie sei. Udo Hackländer: "Das ist der klare Unterschied zu einer ‚Bananenrepublik'. Diese Selbstreinigungskräfte wirken früher oder später überall."

Der Kölner und Bundes-SPD wünsche er daher, so Hackländer, die notwendige Kraft, um "die Filz- und Korruptionsnester auszuräuchern." Nach Auffassung Hackländers gebe es jedenfalls angesichts des Kölner SPD-Spen-denskandals für die CDU und die anderen demokratischen Partei "kein Anlaß für selbstgerechte Gebärden oder gar Schadenfreude".