Jürgen Hardt ist Bundestagsabgeordneter für den Bundestagswahlkreis 103 (Solingen / Remscheid / Wuppertal II).
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Dienstag, 26. Februar 2002

Zum Abschied der Bundeswehr:

Die Bundeswehr verlässt endgültig den Standort Wuppertal. "Das aber darf keinesfalls sang- und klanglos über die Bühne gehen", fordert Udo Hackländer, Kreisvorsitzender der Wuppertaler CDU. Mit einem öffentlichen Gelöbnis auf dem Rathausvorplatz in Barmen möchte Hackländer deutlich machen, dass die Bundeswehr in der Bergischen Metropole über Jahrzehnte hinweg willkommen war und es jetzt äußerst bedauerlich ist, dass die Soldaten den Standort Wuppertal endgültig verlassen. "Mit einem Gelöbnis im Herzen von Barmen möchten wir der Bundeswehr in aller Öffentlichkeit für ihre geleistete Arbeit danken", macht Hackländer sein Anliegen deutlich. Es sind schließlich die Soldaten, welche bei den oft nicht ganz einfachen Einsätzen etwa während der Überflutungen im Oderbruch, auf dem Balkan und jetzt in Afghanistan wertvolle Arbeit leisten.

Der CDU-Politiker bedauert sehr, dass in Kürze auch die letzten Soldaten den Standort Wuppertal verlassen werden - ein Ergebnis der rot-grünen Sparmaßnahmen in Berlin. Nicht die Stadt hat die Bundeswehr aufgefordert, die Kasernen auf den Südhöhen zu räumen. Im Gegenteil: Wuppertal hätte es gerne gesehen, wenn die Soldaten geblieben wären. Kritik äußert Hackländer am Zeitpunkt der Kasernenschließung. Gerade jetzt, wo die Bundeswehr neue Aufgaben mit nicht ganz ungefährlichen Missionen wie in Afghanistan übernehmen müsse, könne die Bundesregierung nicht massiv an den Heimatstandorten sparen. Schon vor dem Afghanistan-Einsatz sei mehr als deutlich geworden, dass beispielsweise die Ausrüstung der Bundeswehr längst nicht mehr auf dem neuesten Stand ist.

Das öffentliche Gelöbnis soll nach Vorstellung der CDU im Herbst stattfinden. Der Polizeipräsident von Wuppertal hat keine Bedenken gegen eine solche Veranstaltung auf dem Rathausvorplatz.