Jürgen Hardt ist Bundestagsabgeordneter für den Bundestagswahlkreis 103 (Solingen / Remscheid / Wuppertal II).
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Dienstag, 24. September 2002

Zoo Wuppertal

„Im Wettbewerb mit anderen Zoologischen Gärten muß der Wuppertaler Zoo über die geeigneteste Rechts- und Organisationsform nachdenken, um vor allem betriebsintern die kürzesten und wirkungsvollsten Entscheidungswege sicherzustellen. Ziel muß es sein, unter Beibehaltung des derzeitigen städtischen Zuschusses eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung zu erreichen, die dem Wuppertaler Zoo „größere Selbstständigkeit und mehr Handlungsfreiheit ermöglicht.“, darauf weist jetzt der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernhard Simon hin. Deshalb hat die CDU-Fraktion jetzt zur nächsten Ratssitzung einen Initiativantrag gestellt, der für einen entsprechenden Prüfauftrag an die Stadtverwaltung sorgen soll.
Wie andere erfolgreich geführte deutsche Zoologischen Gärten bewiesen, kämen für eine „flexible“ Betriebsführung, so Simon, als alternative Rechts- und Organisationsformen z.B. die GmbH, die Anstalt des Öffentlichen Rechts und die Stiftung in Betracht.
Klar sei natürlich, so CDU-Fraktionsvorsitzender Bernhard Simon, daß eine even-tuelle Änderung der Rechts- und Organisationsform des bisherigen städtischen Regiebetriebes nicht die bekannten Finanzprobleme und den Investitionsstau des Wuppertaler Zoos beseitigen könne. Aber wenn „in enger Abstimmung“ mit der Zoo-Direktion die Arbeitsweise und die rechtlichen Rahmenbedingungen der Betriebsführung der Zoo-Verwaltung verbessert werden könnten, sollten Rat und Verwaltung im Interesse eines auch zukünftig erfolgreichen und gut positionierten Wuppertaler Zoos auch die Frage der geeignetsten Rechts- und Organisationsform ernsthaft angehen. Simon: „Im ‚Vor-Ort‘-Ge-spräch Anfang August d.J. hat die Zoo-Direktion die CDU-Fraktion ausdrücklich ermuntert, diese anzupacken.“

Hansgeorg Schiemer
-Pressesprecher-