Jürgen Hardt ist Bundestagsabgeordneter für den Bundestagswahlkreis 103 (Solingen / Remscheid / Wuppertal II).
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Dienstag, 27. August 2002

Wie läuft´s nach dem Umzug ?

Beide haben in diesem Jahr eine logistische Meisterleistung vollbracht - sowohl Kinderklinik als auch das Altenheim Augustinusstift zogen zu Beginn des Jahres mit Patienten und Bewohnern, Betreuern, Ärzten und Einrichtung um.
"Inzwischen ist in beiden Einrichtungen der Alltag eingezogen," berichtet der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Arnold Norkowsky vom Besuch der CDU-Fraktion am Montag.
Besonders beeindruckt zeigten sich die Fraktionsmitglieder von der Führung, die Prof. Dr. Stefan Wirth und Frau Dr. Dorn sowie Klinikgeschäftsführer Horst Henke durch das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Barmen durchführten. Der helle, moderne und farbenfrohe Gebäudekomplex, der hier entstanden ist, beherbergt modernste Medizintechnik in einem absolut kinderfreundlichen Rahmen. Offene und lichte Raumgestaltung, Kindergartenzimmer, Tischtennisplatten in den Innenhöfen, Spielplätze auf Terrassen, ein sog. Snoezer-Raum, der auf eine Initiative der ehemaligen Klinikum-Aufsichtsratsvorsitzenden Ursula Lietz MdB zurückgeht und das heute selbstverständliche Rooming-In der Eltern nehmen notwendigen Krankenhausaufenthalten den Schrecken. Daß diese Einrichtung so verwirklicht werden konnte, ist im wesentlichen dem Engagement der vielen Wuppertaler Bürger, Firmen, Institutionen und Organisationen der Stadt Wuppertal zu verdanken, die eine Spendensumme von 800.000 Euro aufgebracht hatten.
In der neuen Kinderklinik werden heute rund 4650 Patienten stationär und 16.000 pro Jahr Patienten ambulant behandelt.

Auch im Übergangshaus des Augustinusstifts, das für die Dauer der Neubauarbeiten am alten Standort in das Gebäude der benachbarten ehemaligen Augenklinik gezogen ist, haben die Mitarbeiter der Caritas alles dafür getan, daß sich die Bewohner für die Dauer des Wohnens im Provisorium wohlfühlen können.
"100 Bewohner haben hier ein Zuhause gefunden, bis der Neubau am alten Standort in Elberfeld fertiggestellt ist, " erläutert Arnold Norkowsky, die Situation am neuen Standort."
Norkowsky weiter:" Dabei ist es dem Einsatz der CDU-Fraktion im Landschaftsverband zu verdanken, daß der Neubau nicht noch im letzten Moment an der Haushaltssperre des LVR gescheitert ist, denn das wäre in Anbetracht der Vorplanungen und des wegen fehlenden Brandschutzes zu schließenden alten Hauses eine Katastrophe geworden."

Inzwischen ist das Haus am alten Standort abgerissen, voraussichtlich zu Beginn des Jahres 2004 können die Bewohner dann in das neue Gebäude am alten Standort zurückkehren.
Der Direktor der Caritas, Eckhard Arens, der die CDU-Fraktionsmitglieder gemeinsam mit der Leiterin des Hauses, Frau Wlodawer durch das Haus führte, machte aber zugleich deutlich, daß sich die Anforderungen an die Altenpflege in den letzten Jahren erheblich geändert haben, ohne das dies durch die Leistungen der Pflegeversicherung erfaßt würde. So hätten Bewohner noch vor 15 eine durchschnittliche Verweildauer in den Altenheimen von 9-10 Jahren gehabt. Heute hingegen gingen alte Menschen erst zu einem sehr viel späteren Zeitpunkt in Alteneinrichtungen. Die durchschnittliche Verweildauer betrage nur noch ca. 9 Monate. Der Pflegecharakter stehe eindeutig im Vordergrund, Schwerstpflegefälle und vor allem Demenzkranke bedürften jedoch einer weit umfassenderen Pflege. Hier sieht auch die CDU-Fraktion Handlungsbedarf.

Arnold Norkowsky abschließend:" Im Bereich der Altenpflege muß den Veränderungen bei den Planungen der Stadt im Rahmen des Pflegebedarfsplanes Rechnung getragen werden. Als Vorsitzender des Sozial- und Gesundheitsausschusses sehe ich hier ein wichtige Aufgabe für die nächste Zeit, denn die Stadt muß gewährleisten, das Menschen ihren Lebensabend umsorgt und in Würde verbringen können. Trotz leerer Kassen in Stadt und Land dürfen die Träger dieser Einrichtungen nicht allein gelassen werden."