Jürgen Hardt ist Bundestagsabgeordneter für den Bundestagswahlkreis 103 (Solingen / Remscheid / Wuppertal II).
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Montag, 15. April 2002

SPD-Parteitag und OB-Wahlkampfspendenaffäre -

"Beschimpfungen der Justiz und Medienschelte, Weinerlichkeit und Durchhalteparolen - selten hatte eine Partei so wenig zu sagen, wie die Wuppertaler SPD auf ihrem Unterbezirksparteitag am Samstag," stellt CDU-Fraktionsvorsitzender Bernhard Simon fest.
Die SPD habe die Chance vertan, sich endlich selbstkritisch mit ihrer Rolle in der OB-Wahlkampfspendenaffäre auseinander zusetzen.

Stattdessen sei "Nibelungentreue in der Wagenburg" angesagt. Keine Sekunde lang gehe die Wuppertaler SPD auf die Suche nach eigenen Fehlern und nach den Ursachen für den Vertrauensverlust für OB Dr. Kremendahl.

"Statt Aufklärung zu betreiben, bietet die SPD den Wuppertalern Selbstmitleid an", so Bernhard Simon. Das jämmerliche Krisenmanagement mit und für ihren OB habe am Wochenende mit der Wiederwahl der alten Führungsriege einen neuen Höhepunkt erreicht und damit nicht nur das Ansehen der SPD, sondern auch der gesamten Politik in Wuppertal beschädigt.

Oberbürgermeister Dr. Kremendahl berichtete dem Parteitag von seinem "Höllentrip" und teilte der Wuppertaler Öffentlichkeit "unter dem Jubel seiner Genossen" mit, daß er auch in den kommenden Wochen die Stadt auf seinem Trip durch die Hölle weiter in Mitleidenschaft ziehen möchte. Der OB demaskierte sich auch, da er mitteilte, er sei der "Pfahl im Fleisch der bürgerlichen Mehrheit" und nicht mehr der "OB aller Wuppertaler".