Jürgen Hardt ist Bundestagsabgeordneter für den Bundestagswahlkreis 103 (Solingen / Remscheid / Wuppertal II).
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Mittwoch, 03. Juli 2002

Schulbibliotheken-Trägerverein

"Wenn der auf Anregung des Rates gegründete Trägerverein für Schulbibliotheken öffentlich die Zukunft der Schulbibliotheken zerredet, anstatt über den sinnvollen und gezielten Einsatz städtischer Fördergelder für die Wuppertaler Schubibliotheken zu entscheiden, hat er das selbst gesetzte Vereinsziel verfehlt. Darüber muß sich der Vereinvorstand im klaren sein." Dies erklärte jetzt der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion und stellv. CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Friedrich Kühme in einer Stellungnahme.

Es sei "wahrlich nicht hilfreich", so Kühme, wenn sich der Vereinsvorstand mit destruk-tiven Äußerungen und falschen Behauptungen in der Öffentlichkeit über das angeblich nahe Ende der Schulbibliotheken hervortue. Damit werde der gesamte Rat der Stadt Wuppertal brüskiert und offenbar die im März d.J. vom Rat angebotenen Chancen nicht wahrgenommen.

Kühme kündigte an, in der nächsten Schulausschußsitzung über die Arbeitsweise und "geeignete" Kooperationsformen zwischen der Stadt Wuppertal, dem Trägerverein Schulbibliotheken und den Schulbibliotheken reden zu wollen. Kühme: "Hier besteht dringender Klärungsbedarf !"

Gemäß einem Ratsbeschluß sei dem neuzugründenden Trägerverein Schulbibliotheken, so Kühme, "unbürokratisch" die Aufgabe übertragen worden, 80.000 Euro an städtischen Mitteln für die Entwicklung der acht Wuppertaler Schulbibliotheken einzusetzen und zweckgebunden Spenden einzuwerben. Mehr sei zwar wünschenswert, aber derzeit angesichts der bekannten städtischen Finanznot absolut realitätsfern. Für diesen realistischen Kurs würden Rat und Verwaltung vom neuen Vereinsvorstand attackiert. Kühme: "Dies ist absolut unerträglich. Der Vorstand des Trägervereins will offenbar kein Problemlöser zum Wohle der Schüler, sondern ein Problemschaffer sein." "Völliges Unverständnis" herrsche über den Versuch des Vereinsvorstandes, die Stadt- gegen die Schulbibliotheken auszuspielen. Kühme: "Hier werden sinnlos alte Debatten aufgewärmt, die nicht im Entferntesten weder den Schul- noch den Stadtbibliotheken in Wuppertal nutzen."