Jürgen Hardt ist Bundestagsabgeordneter für den Bundestagswahlkreis 103 (Solingen / Remscheid / Wuppertal II).
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Freitag, 05. August 2016

Rainer Spiecker MdL (CDU): Stadt muss Folgen des umstrittenen Jagdgesetzes ausbaden - Wohin künftig mit Fundkatzen?

Das umstrittene Landesjagdgesetz, das Landesumweltminister gegen große Widerstände quasi „durchgepeitscht“ hat, wird offenbar auch für Wuppertal weitreichende Folgen haben. Das teilt der Wuppertaler CDU-Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker jetzt mit.

Spiecker zitiert aus einer Pressemitteilung des Landesjagdverbandes NRW: „Nun stellt sich heraus, dass die Städte und Gemeinden eine Folge ausbaden müssen, mit der sie nie gerechnet haben und für die sie nicht gerüstet sind. Denn das Oberverwaltungsgericht Münster hat soeben entschieden, dass die kommunalen Fundbüros Katzen aufnehmen müssen, die ihnen von Jägern als Beifang in Lebendfangfallen gebracht werden (Aktenzeichen 5 B 1265/15 – 1 L 1290/15 Münster).“ Die nächste Pleite der Landesregierung mit diesem Gesetz, machte Spiecker deutlich. Vor allem die Stadt Wuppertal werde Probleme bekommen, denn ein Tierheim gebe es ja bedauerlicherweise auch nicht mehr. „Wohin also mit den Katzen?“ fragt sich nicht nur Spiecker. In Richtung NRW-Umweltministerium fordert er, dieses Landesjagdgesetz dahin zu bringen, wo es hingehöre: „In die Tonne!“