Jürgen Hardt ist Bundestagsabgeordneter für den Bundestagswahlkreis 103 (Solingen / Remscheid / Wuppertal II).
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Donnerstag, 04. August 2016

Neues Landesnaturschutzgesetz geht zu Lasten der Bauern im Bergischen Städtedreieck

„Das neu geplante Landesnaturschutzgesetz geht zu Lasten derjenigen, die von und mit der Natur leben. Es trifft die Landwirte hart, dass das grüne Landesumweltministerium ihnen offenbar voller Misstrauen begegnet. Anders sind die Einschnitte im neuen Landesnaturschutzgesetz nicht zu erklären“, kritisiert Maria Schürmann, Sprecherin des CDU-Agrarausschusses für das Bergische Städtedreieck und selbst Landwirtin, den Entwurf.

„Das wird massive Auswirkungen auf die hiesige Landwirtschaft haben. Gerade aufgrund unserer  Topographie trifft uns zum Beispiel besonders, dass  Gras- oder Grünfutteranbauflächen, auf denen mehr als fünf Jahre kein landwirtschaftlicher Anbau betrieben wurde, auch nicht mehr für den Anbau anderer landwirtschaftlicher Produkte genutzt werden dürfen. Selbst die Pflege und das Neuanlegen von Streuobstwiesen soll unnötigerweise erschwert werden. Man gewinnt zunehmend den Eindruck, das grüne Umweltministerium lässt sich vor allem von ideologischen Ansätzen leiten und hat sich zum Ziel gesetzt, die von der Land- und Forstwirtschaft bewirtschafteten Flächen konsequent zu vermindern. Leider wird dabei vergessen, dass Landwirten sehr am Schutz der Natur und ihrer Umwelt gelegen ist und man mit freiwilligen Vereinbarungen mehr für den Naturschutz erreichen kann als durch Verbote. Ich hoffe, dass unsere Bedenken und Anregungen Gehör finden, bevor das Gesetz voraussichtlich Mitte September verabschiedet wird.“ so Maria Schürmann.