Jürgen Hardt ist Bundestagsabgeordneter für den Bundestagswahlkreis 103 (Solingen / Remscheid / Wuppertal II).
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Freitag, 18. Januar 2002

Kombilohn-Diskussion:

"Die Zeit der ruhigen Hand in der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik muss auch in Wuppertal vorbei sein." Damit begrüsst der Vorsitzende des Wuppertaler Rats-Sozialausschusses und stellv. CDU-Fraktionsvorsitzende Arnold Norkowsky die aktuelle Diskussion über geeignete Kombilohn-Modelle, mit denen insbesondere Sozialhilfeempfänger über Einkommenszuschüsse besser in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden könnten.

Es sei notwendig, so Norkowsky, auch in der Stadt Wuppertal mit einer hohen Arbeitslosenquote von über 9% und über 21.000 Sozialhilfeempfängern mit Unterstützung des Arbeitsamtes und der Wirtschaft weitere kommunale Initiativen zur Beschäftigung vor allem von Sozialhilfeempfängern im sog. Niedriglohnsektor zu entwickeln. Norkowsky: "Wenn man ehrlich ist, wird man zugeben, dass die bisherigen Programme "Hilfe zur Arbeit" bzw. "Arbeit statt Sozialhilfe" in Wuppertal bei weitem nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben."

Die Aufforderung des Sozialausschussvorsitzenden Norkowsky: "Lasst uns die Kombilohn-Diskussion zum Anlass nehmen, die bisherigen Wuppertaler Programme für mehr Beschäftigung auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und über zusätzliche Initiativen oder Alternativen zur Vermittlung vor allem von Sozialhilfeempfängern zu entscheiden !" Norkowsky kündigte einen entsprechenden Vorstoss im Sozialausschuss an. Es müsse auch im Wuppertaler Rat über geeignete Kombilohn-Modelle "ohne die bisherigen rot-grü-nen ideologischen Scheuklappen" nachgedacht werden, fordert er.

Arnold Norkowsky: "Mich stimmt nur traurig, dass erst mit steigenden Arbeitslosenzahlen von über 4 Millionen die Schröder-SPD Bewegung zeigt. Ich hoffe, dass Rot-Grün in Wuppertal die bisherige ablehnende Haltung zu Kombilohn-Modellen aufgibt und gemeinsam mit der CDU-Mehrheitsfraktion initiativ wird."