Jürgen Hardt ist Bundestagsabgeordneter für den Bundestagswahlkreis 103 (Solingen / Remscheid / Wuppertal II).
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Mittwoch, 25. September 2002

Entscheidung über Standort für „Talachsenbad“

„Die CDU-Fraktion hat für den Bau eines neuen Talachsenbades als gleichwertigen Ersatz für die Schwimmoper und das Kurbad mit großer Mehrheit eine Entscheidung für den Standort ‚Wartburgstraße‘ getroffen.“, dies erklärt CDU-Frak-tionsvorsitzender Bernhard Simon.
Es habe vor dieser Entscheidung in der fraktionsinternen Diskussion „eine sehr ausführliche und intensive“ Abwägung der bekannten Vor- und Nachteile für die in die engere Wahl gekommenen Schwimmbadneubau-Standorte „Wunderbau“ und „Wart-burgstraße“ gegeben.
Im Vordergrund dieser Abwägung stand die Gesichtspunkt „Mehr Bad für weniger Geld“ bei günstigen Eintrittspreisen. Ein klassisches Sportbad, das die Interessen des Schul- und Vereinssportes berücksichtige und eine sinnvolle Ergänzung der Wuppertaler Bäderlandschaft darstelle, sei wichtiger als ein zweites „Spaßbad“ mit Sauna und Solarium sowie für weite Bevölkerungskreise unattraktiven Eintrittspreisen. Auch sei das Nutzungsprofil eines solchen Bades, so der Vorsitzende des Sport-ausschusses Simon, ein anderes als das für den Wuppertaler Schwimmsport gewünschte und notwendige.
Bei einem Schwimmbad klassischer Art seien auch familienfreundliche und seniorengerechte Eintrittspreise zu erwarten.
„Zum Einzugsbereich des Standortes ‚Wartburgstraße‘ gehören sieben Schulen, die dieses Schwimmbad zukünftig fußläufig erreichen können. Außerdem liegt dieser Standort zentral zwischen zwei Schwebebahn-Haltestellen, die Anbindung an den ÖPNV ist unbestritten optimal, außerdem werden Stellplätze in ausreichender Anzahl geschaffen.“, stellt Bernhard Simon fest.
Natürlich werde für den Standort „Wartburgstraße“ ein Investoren-Wettbewerb ausgeschrieben, der die Auswahl des besten Konzeptes gewährleiste. Auch am Standort „Wunderbau“ sei zunächst ein Bauleitplanverfahren durchzuführen, so daß der Zeitfaktor in der Gesamtbetrachtung von untergeordneter Bedeutung sei.
Für den Standort „Wartburgstraße“ spreche auch, daß es sich um ein städtisches Grundstück handele und von der Stadt Wuppertal ein wichtiger städtebaulicher Impuls für dieses Areal gegeben werden könne.
Skeptisch beurteile die CDU-Fraktion hingegen, so Simon, den Einzug und Entwidmung der Straße „Wunderbau“. Auch glaube die CDU-Fraktion, daß vom neuen Justizzentrum auf der „Gerichtsinsel“ eine starke stadtentwicklungspolitische Sogwirkung für den nahe liegenden, neu zu gestaltenden Bereich „Wunderbau“ ausgehen werde, so daß es eines Schwimmbad-Investments nicht bedürfe.

Hansgeorg Schiemer
-Pressesprecher-