Jürgen Hardt ist Bundestagsabgeordneter für den Bundestagswahlkreis 103 (Solingen / Remscheid / Wuppertal II).
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Mittwoch, 23. Januar 2002

CDU-Initiative zur Zukunftssicherung der Wuppertaler Altentagesstätten:

Die CDU-Fraktion beantragt zur nächsten Ratssitzung, die städtischen Altentagesstätten zukünftig als Nebenbetrieb des Eigenbetriebs "Alten- und Altenpflegeheime der Stadt Wuppertal" (APH) zu führen und die hierfür notwendigen organisatorischen Schritte einzuleiten.

Zugleich soll die Stadtverwaltung beauftragt werden, gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Kooperationsmodelle zwischen den Alten- und Altenpflegeheimen der Freien Träger und deren Altentagesstätten zu entwickeln. Der CDU-Mehrheitsfraktion sei dabei wichtig, so der Sozialausschuss-Vorsitzender Arnold Norkowsky, dass "insbesondere eine stadtteilbezogene Verbundlösung" anzustreben sei.

Selbstverständlich solle die Stadt in diese Kooperationsplanungen die Altentagesstätten der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden, der Arbeiterwohlfahrt, des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und des Deutschen Roten Kreuzes einbeziehen.

Denn die finanzielle Notlage der Stadt Wuppertal, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernhard Simon und sein Stellvertreter Arnold Norkowsky, zwinge auch hier zu "gemeinsamen, intelligenten Sparmassnahmen", die letztlich auf Dauer sicherstellten, Leistungen für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht einschränken zu müssen.

Deshalb verfolge die CDU-Fraktion mit dieser Initiative das Ziel, "das abgestufte und aufeinander abgestimmte Altenhilfesystem in Wuppertal weiter zu entwickeln und nicht zuletzt die Zusammenarbeit der Dienste und Einrichtungen auszubauen."

Sozialausschuss-Vorsitzender Arnold Norkowsky: "Wir erhoffen uns, mit verstärkter Kooperation zwischen Altentagesstätten und Altenheimen in den Stadtteilen Synergieeffekte bei den Sach- und Personalkosten zu erzielen." Sie ermöglichten dann, die städtischen Betriebskostenzuschüsse an die Träger von Altentagesstätten schrittweise zu verringern, ohne die bisherigen Qualitätsstandards in der Altenarbeit aufzugeben.

Zusammen mit der gewünschten Bildung eines Nebenbetriebs des APH könne der städtische Zuschussbedarf in sechsstelliger Höhe konsequent abgesenkt und, so CDU-Fraktionsvorsitzender Bernhard Simon, "ein wirkungs- und sinnvoller Sparbeitrag" zur Haushaltskonsolidierung geleistet werden.