Jürgen Hardt ist Bundestagsabgeordneter für den Bundestagswahlkreis 103 (Solingen / Remscheid / Wuppertal II).
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Freitag, 02. August 2002

CDU-Fraktion "vor Ort":

"Der Wuppertaler Zoo hat in der CDU einen verläßlichen und starken Partner. Dies wird auch zukünftig so sein !", dies stellte CDU-Fraktionsvorsitzender Bernhard Simon eingangs eines Besuches der CDU-Fraktion im Zoologischen Garten und eines Gesprächs mit der Zoodirektion, Zoodirektor Dr. Ulrich Schürer und Verwaltungsdirektor Karl-Joachim Flender fest.

Simon versicherte in Anwesenheit von Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig, die CDU-Mehrheitsfraktion werde an der vom Stadtrat beschlossenen städtischen Investitionsprogramm für den Wuppertaler Zoo bis 2006, mit einer Bausumme von über 4,6 Mio. Euro, "uneingeschränkt" festhalten. Für eine "Attraktivitätsoffensive Zoo" sei deshalb im städtischen Investitionsprogramm "bewußt" ein Schwerpunkt gesetzt worden.

CDU-Fraktionsvorsitzender Simon: "Uns läßt es nicht kalt, wenn der Wuppertaler Zoo, einer der Besuchermagneten Wuppertals, im scharfen Wettbewerb mit bekannten Nachbar-Zoos auch zukünftig bestehen muß." Klar sei, daß nur durch die Berücksichtigung verschiedener Investitionsmaßnahmen in Millionenhöhe und die Realisierung der Zoo-Erweiterung im Zuge der REGIONALE 2006 im Bergischen Städtedreieck der Wuppertaler Zoo eine "Zukunftsperspektive des Wachstums" haben werde. Simon: "Nur mit einem Bauprogramm in Höhe von fast 15 Mio. Euro kann der Modernisierungsstau im Zoo erfolgreich aufgelöst werden."

Beim Fraktionsbesuch kam auch die Frage zur Sprache, welche Rechts- und Organisationsform für die zukünftige Arbeit des Wuppertaler Zoos, der bisher als städtischer Regiebetrieb geführt wird, am geeignetesten sei. Zoodirektor Dr. Ulrich Schürer stellte dabei die derzeit von deutschen Zoos bevorzugten privatrechtlichen und öffentlich-rechtlichen Rechts- und Organisationsformen vor.

Ein Ergebnis dieses Meinungsaustausches mit der Zoodirektion war, über eine Initiative der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal zunächst für einen Prüfauftrag an die Verwaltung zu sorgen, mit dem die für eine flexiblere Betriebsführung in Betracht kommenden Rechts- und Organisationsformen (GmbH, Anstalt des Öffentlichen Rechts, Stiftung) untersucht werden sollten.

Einig sei sich die Gesprächsrunde darin gewesen, so CDU-Fraktionsvorsitzender Simon, daß mit einer eventuellen Änderung der Rechts- und Organisationsform die drängendsten Finanzprobleme des Wuppertaler Zoos keineswegs gelöst, allerdings betriebsintern "kürzere Entscheidungswege" erreicht werden könnten.

Thema des "Fraktion Vor Ort"-Termins war auch die "leidige" Parkplatzproblematik. Es gebe keine Zweifel, so CDU-Fraktionsvorsitzender Bernhard Simon, daß nur mit einem Parkhaus- bzw. Parkpalettenbau der Parksuchverkehr und damit der Verkehrslärm im Zoo-Viertel eingedämmt und gleichzeitig Entscheidendes für die stärkere Akzeptanz des Zoos durch die Besucher getan werden könne. Allerdings sei, so Zoodirektor Dr. Schürer, die Standortfrage mit Schwierigkeiten verbunden. Simon: "Entscheidende Voraussetzung für die Lösung der Parkplatzprobleme ist allerdings der notwendige Konsens im Zoo-Viertel. Seit Jahrzehnten scheitert dies an den unterschiedlichen Interessen der Anwohner und Nachbarn des Zoologischen Gartens. Hier muß noch ein deutlicher Ruck kommen."