Jürgen Hardt ist Bundestagsabgeordneter für den Bundestagswahlkreis 103 (Solingen / Remscheid / Wuppertal II).
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Mittwoch, 29. Mai 2002

Abwahl von OB Dr. Kremendahl aus dem Vorstand des NRW-Städtetages

Wuppertal/Köln. Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen im Städtetag NRW in Köln ist der Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, Dr. Hans Kremendahl (SPD) abgewählt worden. Kremendahl erhielt nur 125 statt der benötigten 189 Stimmen, verfehlte damit nicht nur das erforderliche Quorum, sondern bekam auch noch weniger als die Hälfte der 251 abgegebenen Stimmen. Damit ist erstmals seit Jahrzehn-
ten das Wuppertaler Stadtoberhaupt nicht mehr im Präsidum der Interessenvertretung der nordrhein-westfälischen Großstädte vertreten.

Städtetags-Delegierter und CDU-Fraktionsvorsitzender Bernhard Simon: "Wer den Städtetag NRW kennenlernen konnte, weiß, der hier sichtbar gewordene Vertrauensverlust ist keine Frage der Parteizugehörigkeit, sondern belegt den massiven Verlust an Ansehen und Glaubwürdigkeit, den die OB-Wahlkampfspendenaffäre auch bei anderen Städtevertretern verursacht hat." Die Abwahl des OB aus dem Vorstand des Städtetages NRW sei ein "klares Signal" auch in Richtung Wuppertal, daß Dr. Kremendahl selbst in überregionalen kommunalpolitischen Gremien die Interessen der Stadt Wuppertal nicht mehr wirksam vertreten könne.

Bemerkenswerterweise hat der Städtetag NRW mit der Abwahl von OB Dr. Kremendahl auch aus den jüngsten Vorgängen im Deutschen Städtetag gelernt, so Simon. Denn der bisherige Präsident des Deutschen Städtetages, der gerade verurteilte Saarbrücker OB Hajo Hoffmann (SPD) habe erst gestern sein Amt - nach massivem Druck - aufgegeben.